De Fleetenkieker e.V.

Dekoration rechts Dekoration links

Auf der Suche nach Alstergold

De Fleetenkieker e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Umwelt- und Gewässerschutz in Hamburg.
Wir sind auch ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

„Auf der Suche nach Alstergold“ – so heißt unser Programm für aktiven Umweltschutz mit unseren Booten Aalweber und Zitronenjette auf der Alster und ihren Kanälen.

Zwischen Mai und Oktober befahren wir regelmäßig mit unseren beiden Booten mit Kindergruppen aus Kitas und Schulen die Alster und ihre Nebengewässer und reinigen die Wasseroberflächen und die Ufer von Müll – dem Alstergold.

Unsere Ziele: Natur erlebbar machen, Verantwortung fördern und die nächste Generation für den Schutz unserer Gewässer begeistern!

Teil der Crew

Dies sind unsere wichtigsten Vereinsmitglieder, „Zitronenjette“ und „Aalweber“, hier an ihrem Liegeplatz im Heimathafen am Osterbekkanal an der Straße Kämmererufer / Ecke Großheidestraße.

Das sind die Namensgeber unserer Boote:

Zitronenjette, bürgerlich Henriette Johanne Marie Müller, (* 18. Juli 1841 in Dessau,
† 8. Juli 1916 in Hamburg), war ein Hamburger Original.
Henriette Müller verkaufte mit dem Ausruf „Zitroon! Zitroon!“ tagsüber Zitronen in der Hamburger Innenstadt. Sie litt unter einer Krankheit, bei der die Schilddrüsen zu wenig Thyroxin produzieren. Sie wurde nur 1,32 Meter groß, und wog als erwachsene Frau knapp 35 Kilogramm.
(Auszug aus Wikipedia-Beitrag 2025)

Aalweber, bürgerlich Johann Jürgen Weber (* um 1780 in Bremerlehe,
† 24. August 1855 in Hamburg), war ein Hamburger Original.

Jürgen Weber war Bürstenbinder, der vormittags in Hamburg als Straßenverkäufer mit einer Karre umherzog und seine Bürsten verkaufte. Nachmittags und am Abend ging er durch die Straßen und Kneipen um geräucherte Aale zu verkaufen. Er war bekannt für seine originellen Verkaufssprüche. Dabei pries er die Ware in Versen an.
(Auszug aus Wikipedia-Beitrag 2025)

Woher stammt die Bezeichnung „Fleetenkieker“

„Fleetenkieker“ war ab dem 16. Jahrhundert in Hamburg die amtliche Bezeichnung für die Mitarbeiter der „Düpekommisssion“, die für die Schiffbarkeit und Reinhaltung der Fleete zu sorgen hatten. Durch Verschlickung aber auch private wie gewerbliche Unratentsorgung war die Schifffahrt auf den innerstädtischen Wasserwegen oftmals gestört. Ab dem 18. Jahrhundert ging diese Bezeichnung auf die Abfallsammler über, die bei Ebbe die Fleete nach Verwertbarem absuchten. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts verschwanden diese meist Verarmten aus dem Stadtbild, zugleich erfolgte eine Romantisierung der Figur des volkstümlichen Fleetenkiekers, der mit hohen Watstiefeln durch die trockengefallenen Kanäle stapft.

Seit 1994 hat sich der Verein De Fleetenkieker – Verein für Umwelt- und Gewässerschutz e. V. das Ziel gesetzt, das Oberflächengewässer und Ufer von Hamburgs Alster und Kanälen von Unrat zu befreien. Das vereinseigene Bootshaus stand bis 2014 auf einem Ponton auf der Höhe Kampnagel im Osterbekkanal. Es handelte sich dabei um das ehemalige Senatsbarkassengestühlshaus von 1926.

Quelle: Wikipedia 2026

Es geschieht nur sehr, sehr selten, dass wir eine Flaschenpost finden.
Aber ein paar interessante oder kuriose Dinge haben wir schon zwischen dem Müll aus dem Wasser gefischt: Bälle, Gummitiere, Spielzeug, Pfandflaschen…

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Komm in unser tolles Team, wir brauchen dich!

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